IT-Experte gestaltet kurzweilige Lehrstunde
Eine kurzweilige Lehrstunde eines IT-Experten zu Gefahren und Risiken bei der Nutzung von Internet und Handy gab es an der Max-Weishaupt-Realschule. Götz Schartner fesselte sein junges Publikum.
Überrascht, von manchen Beispielen schockiert, aber auch schmunzelnd reagierten die Schüler auf die Ausführung des IT-Experten Götz Schartner, der die Realschüler humorvoll, verständlich, spannend und mit konkreten Beispielen auf verschiedene Gefahren und Risiken bei der Nutzung von Internet und Handy aufmerksam machte.
Götz Schartner ist IT-Securitiy-Spezialist und Geschäftsführer einer Firma. Für Heiterkeit sorgte er gleich am Anfang, als er mit einem speziellen Gerät die Handys der Schüler / anpeilte und deren Benutzernamen plötzlich auf der Leinwand erschienen. Schnell stellte sich heraus, dass selbst die jüngeren Schüler mit Fachbegriffen aus den Bereichen Internet und Handy / keine Probleme hatten. Die Gefahren und Risiken kannten sie aber nicht, oder unterschätzten sie.
Bei Themen "illegale Downloads" merkte man so manchem Schüler eine gewisse Verunsicherung an. Götz Schartner nannte Beispiele, wie teuer es für den werden kann, der illegal Musik und Filme herunterlädt.
Annika aus Klasse 5 war überrascht, wie einfach es ist, Chats zu überwachen. Am Beispiel von je drei Schülern, die live an sechs Notebooks miteinander chatten durften, demonstrierte der Experte das. Schartner verdeutlichte an einem / Beispiel auch, dass beim Chatten mit unbekannten Personen höchste Vorsicht geboten ist, da diese oft falsche Angaben machen.
Vielen Schülern waren offensichtlich auch nicht bewusst, dass Experten noch bis zu einem halben Jahr später zum Beispiel Gespräche finden können und Spezialisten innerhalb von wenigen Sekunden ein "Profil" knacken können. Anonymität im Internet gibt es nicht.
Nina, Klasse 5, war erstaunt, wie viele Sachen ihr unbekannt waren. Leonie, ebenfalls aus der Klasse 5 fand es gut, dass Götz Schartner auch Beispiele fürs "Abzocken" nannte. Schockierend fand sie das Beispiel eines Mädchens, das durch Cyber-Mobbing in den Selbstmord getrieben wurde.
Der Referent versäumte es aber auch nicht, den Schülern Tipps zu geben, wie sie sich schützen können. Mit großem technischen Aufwand präsentierte er seine zwei Vorträge vor jeweils mehr als 300 Schülern.
Sowohl die Schülerinnen der Klassen 5 bis 7, als auch die der Klassen 8 bis 10 nutzten Schartners Angebot ausgiebig, nach seinem Vortrag Fragen zu stellen. Dies war ein deutliches Zeichen, wie intressiert die Jugendlichen an diesen Themen sind, da sie ja fast alle täglich mit Internet und Handy zu tun haben.
Rektor Ulrich Scheurenbrand dankte dem Referenten und seinem Technikerteam. Ein besonderer Dank galt auch Marion Fakler von der Volksbank Laupheim und dem Filialleiter der Schwendier Volksbank, Carsten Franz, die es ermöglicht hatten, dass alle Schwendier Realschüler Unterrichtsstunden der besonderen Art genießen konnten.
Text und Fotos: Otto Marx

Begrüßung durch unseren Schulleiter, Herrn Scheurenbrand, ...nach oben

... und Herrn Franz, Filialleiter Volksbank Schwendinach oben

Herr Schartner beim Vortrag, unterstützt von umfangreichem Equipmentnach oben

Namen und Adressen gescannter Bluetooth-Handy'snach oben

Schüler/innen beim "kontrollierten" Chatnach oben

Herr Schartner zog durch Kompetenz und viele Beispiele aus der Praxis ...nach oben

... die Aufmerksamkeit auf sich, hier ...nach oben

... wie dortnach oben

Anerkennender Applaus von allen Seitennach oben

Viele nutzten die Gelegenheit Fragen zu stellennach oben

Herr Scheurenbrand bedankte sich bei Frau Fackler, Volksbank Laupheim, ...nach oben

... und beim Referenten mit kleinen Aufmerksamkeitennach oben
