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Gemeinde Schwendi

Gemeinde Schwendi


Klasse 6a: Unser Kurzschullandheim in Roggenburg

Wir, die Klasse 6a, fuhren vom 26. bis zum 28. April mit Frau Wiedmann und Frau Mensch nach Roggenburg. Im größten Sauwetter kamen wir an. Im Foyer wurden wir von Förster und Jäger Clemens begrüßt. Danach zeigte er uns das Kloster, die Kirche, die Zimmer und was sonst noch für die kommenden Tage wichtig war. Jetzt hatten wir Freizeit bis um zwölf. Wir räumten unsere Zimmer ein, spielten, kauften uns Getränke oder gingen in den Freizeitraum.


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Um zwölf gingen wir zum Mittagessen in den Speisesaal. Dort gab es Kässpätzle, Pute, Schwein und Spätzle mit Sauce. Zum Nachtisch gab es Schokopudding, Creme Karamelle und Köpfli.

Als alle fertig waren, hatten wir Freizeit bis um zwei, denn da trafen wir uns an der Schmutzschleuse. Dort zogen wir festes Schuhwerk an. Draußen wartete auch schon Clemens mit Minto, seinem Hund. Zusammen liefen wir zur Bushaltestelle um mit dem Bus nach Ingstetten zu fahren. Von dort aus liefen wir in den Wald. Am Waldrand blies Clemens das Jagdhorn und erklärte uns das Echo. Im Wald warteten auch schon die anderen Förster: Sascha, Peter, Thomas und Bone. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen. die eine ging mit Clemens gleich zur Spurensuche, die andere teilte sich gleich noch einmal. Davon ging die eine Hälfte mit Thomas und Bone zum Hochsitzbau und die andere blieb bei Peter und Sascha beim Stangenmachen, das heißt wir suchten uns Totholz, schauten wohin der Baum fallen kann, sägten einen Keil heraus und drückten ihn in die richtige Richtung. Natürlich durfte der traditionelle Spruch nicht fehlen: Baum fällt. Als wir den Baum gefällt hatten, mussten wir ihn entasten und aus dem Wald tragen.

Nach einer Stunde wurde gewechselt. Wir gingen zum Hochsitzbau und die anderen kamen zum Stangen machen.

Beim Hochsitzbau mussten wir zwei Seitenteile und ein Rückenteil aus Stangen bauen. Als die Spurensuchgruppe mit Clemens wieder zurückkam, gingen wir alle wieder zurück nach Ingstetten um mit dem Bus zum Kloster zurück zu fahren. Wieder durch die Schmutzschleuse gingen wir ins Kloster. Wieder hatten wir Freizeit bis um 6 Uhr. Denn da gab es dann Abendessen mit Brot, Wurst, Salat und einem großen Früchte Buffet. Wir mussten uns beeilen, denn nach dem Essen durften wir mit auf die Jagd. Jonas und ich gingen mit Thomas. Wir bekamen Wookie Mäntel, die sehr leise waren, wenn wir uns bewegten und auch warm hielten. Wir saßen 1 1/2 Stunden auf dem Jägerstand und sahen drei Rehe, einen Fuchs und ein Wildschwein.

Wieder zurück spielten wir noch auf den Gängen. Doch um 22.30 Uhr mussten wir in unsere Zimmer, weil die Nachtruhe begann.

Für 7 Kinder, begann der nächste Tag sogar schon um halb fünf. Sie gingen wie wir am vorherigen Tag auf die Jagd. Für Niklas und Steffen, war dies ein ganz besonderes Ereignis, denn sie durften zusehen, wie Thomas ein Wildschwein geschossen hatte, und durften sogar beim zerlegen helfen.

Als sie um 8 Uhr zurückkamen, mussten sie gleich zum Frühstück. Da gab es Brezeln, Brötchen, Honig, und Nutella.

Um 9 Uhr trafen wir uns in der Schmutzschleuse. Dann ging es wieder in den Wald. Dort warteten auch schon die Förster. Auf dem Weg lag das Wildschwein, das Thomas am Morgen geschossen hatte. Heute gingen die Gruppen die am vorherigen Tag mit Clemens beim Spuren suchen waren, zum Stangen machen und Hochsitzbau. Und die anderen zu Clemens.

Zuerst musste Jonas' Blase am Fuß verarztet werden, dann erzählte uns, Clemens dass man an dem Kot (der Losung), übrig gebliebenem Futter und den Fußspuren erkennen kann welches Tier hier lief. An einem Weiher spielten wir mit Minto. Später erklärte uns Clemens, warum die Jagd so wichtig ist. 1. weil die Tiere die neuen Triebe wegfressen und dadurch die Bäume am Wachsen hindern und 2. weil das Fleisch Nahrung für uns ist. Danach liefen wir einfach so weiter durch den Wald bis wir das Waldpavillon, in dem die anderen schon auf uns warteten, erreichten. Dort durfte ich das Feuer anzünden. Zu essen gab es Schnitzelwecken und Gemüse-Schnitzelwecken und zum Nachtisch bekam jeder einen Apfel.

Wieder teilten wir die Klasse in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe ging zu einem Jägerstand und baute einen Weg aus Sägmehl. Am Wegrand stand ein Sägmehlhaufen. Einer befüllte dann immer unsere Eimer mit dem Sägmehl und wir verteilten es gleichmäßig auf dem Waldboden.

Danach trafen wir uns wieder im Waldpavillon und spielten mit den Hunden Minto, Schoko, Aris und Buddy.

Ungefähr um 17 Uhr gingen wir zurück zum Kloster, denn um 18 Uhr mussten wir zum Abendessen.

Bis um 21 Uhr spielten ein paar von uns mit Frau Mensch Fußball auf dem Sportplatz beim Wasserturm.

Um 21.30 Uhr trafen wir uns im Aufenthaltsraum zu einer kleinen Besprechung. Um halb elf lief Frau Wiedmann noch durch die Gänge und schickte alle in ihre Zimmer.

Beim Frühstück am nächsten Tag aß ich nur ein Müsli, denn ich musste mich beeilen, da die Zimmer um 9 Uhr geräumt sein mussten.

Als alle mit dem Frühstück fertig waren, tauchten Robin, Lion und Silas immer noch nicht auf. Wir schauten gleich in ihrem Zimmer nach. Doch als wir anklopften, war alles still. Erst nach langem Klopfen, kam Silas im Schlafanzug an die Tür. Sie beeilten sich und schafften es zum Glück noch bis 9 Uhr.

Später kamen die Förster noch in den Seminarraum 2 zu einer Abschlussrunde. Bis 11 ging ich noch in den Klosterladen und in den Freizeitraum. Um 11 Uhr holten uns unsere Eltern ab. Ich persönlich fand das Spielen mit den Hunden am besten.

Text: Tanaro Schädler



Fällen von abgestorbenen Fichtennach oben


Aus den gefällten Fichten wird ein Hochsitz gebautnach oben


Bei der Spurensuche im Waldnach oben


Morgens wurde von einem Jäger ein Wildschwein erlegtnach oben


...nach oben


Verdiente Pause am Lagerfeuernach oben


Einführung in die Handhabung eines Jagdgewehresnach oben


Probesitzen auf dem neuen Hochsitz nach oben


Die Hunde, hier Minto, waren beliebte Spielpartnernach oben

 

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