Sozialministerium informiert über Änderung beim Fall- und Kontaktpersonenmanagement in den Gesundheitsämtern

In seiner Pressemeldung vom 5. November 2021 welche den Schulen in dieser Woche zuging, informiert das baden-württembergische Ministerium  für Soziales, Gesundheit und Intergration über Änderungen beim Fall- und Kontaktpersonenmanagement in den Gesundheitsämtern. Da die Gesundheitsämter laut Amtschef Prof. Dr. Uwe Lahl „die Ressourcen stärker für den Schutz vulnerablen Gruppen“ bündeln werden, kommt es nicht mehr automatisch zu eine Kontaktierung positiv auf das Coronavirus getesteter Personen durch das Gesundheitsamt. Konkret heißt das, eine Person, die mittels PCR-Test poisitiv auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet wurde, unterliegen zwar auch weiterhin einer Absonderungspflicht (Quarantäne), eine schriftliche Information des Gesundheitsamtes oder der Ortsbehörde hierzu erfolgt jedoch nicht mehr automatisch. „Die Pflicht zur Einhaltung dergeltenden rechtlichen Regelungen bleibt aber bestehen, es erfolgt weiterhin eine Kontrolle durch die Ortspolizeibehörden  Wichtig ist zudem die Einhaltung der AHA+L Regeln“, betont Amtschef Lahl abschließend.

Es gelten folgende Empfehlungen und rechtlichen Regelungen:

  • Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Da derzeit ebenso viele andere Erreger kursieren, kommen auch andere Ursachen in Betracht. Kostenfreie Testmöglichkeiten für Personen mit Corona-Symptomen sind auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung zu finden.
  • Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltest oder PCR-Test müssen sich in häusliche Absonderung begeben. Diese beträgt in der Regel 14 Tage. Informationen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Wer keine Symptome hat und geimpft ist, kann sich nach fünf Tagen per
    PCR-Test freitesten und dann die Absonderung beenden, wenn das Ergebnis negativ ist.
  • Ungeimpfte Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen müssen ebenfalls für 10 Tage in Absonderung.
    Diese kann vorzeitig beendet werden
    • durch einen negativen PCR-Test ab Tag 5 der Absonderung, für Schülerinnen und Schüler und regelmäßig getestete Kita-Kinder
      genügt ein Antigen-Schnelltest,
    • durch einen negativen Antigen-Schnelltest ab Tag 7 der Absonderung
  • Personen, die Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten Kontakte weitestgehend reduzieren und beim Auftreten von Symptomen ärztlichen Rat einzuholen und sich testen lassen.
  • Einrichtungen in denen vulnerable Personen betreut werden, sollen sich beim Auftreten von Corona-Fällen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen.

Das gilt für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Für Sie und Ihr/e Kind/er heißt dies konkret: Wird Ihr Kind oder ein Familienmitglied mittels PCR-Tets positiv auf das Corona-Virus getestet , so teilen Sie dies bitte unverzüglich telefonisch oder per Mail dem/der Klassenlehrer*inn Ihres Kindes mit. Ab dem Datum, an dem der positive PCR-Tests vorliegt, beginnt für Ihr Kind eine 14-tägige (bzw. 10-tägige/5-tägige) häusliche Quarantäne (gemäß den o.g. Regelungen). Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist in dieser Zeit untersagt.

Schüler*innen die im Rahmen der schulischen Testungen positiv getestet werden, müssen unverzüglich von einem Erziehungsberechtigten aus der Schule abgeholt werden. Im Anschluss sollte ein PCR-Test durchgeführt werden. Ist dieser negativ, kann der/die Schüler*in ohne weitere Quarantäne wieder am Präsenzunterricht teilnehmen. Ein Nachweis über das negative PCR-Test-Ergebnis ist vorzulegen!

Die Schulleitung