Das Kleine ganz groß – Adventsbesinnung 2018

In der Mitte eine Wasserschale, kleine Kieselsteine, eine Kerze, Orden für „Kleine Helden“, Samenkörner, ein Buch über Bienen und eine leere Krippe.

Man musste schon genau hinschauen um alles zu entdecken, denn vieles, was dieses Jahr in der Mitte lag, war klein und unscheinbar. Je mehr wir uns aber Gedanken über die kleinen Dinge im Leben machten, umso deutlich wurde es: Vieles, was klein ist oder klein beginnt, kann einmal ganz groß werden.

Viele wussten,

dass ein kleiner Stein, der ins Wasser geworfen wird, große Kreise ziehen kann; dass eine Kerze, den ganzen Raum erhellt; dass auch Kinder sich einsetzen können, um Lebensbedingungen zu verbessern; dass durch kleine Samenkörner bunte Blumenwiesen entstehen; dass ein Bienenvolk 3 Millionen Blüten pro Tag bestäuben und wir dann tonnenweise Obst ernten können und dass Jesus als kleines Kind auf die Welt kam.

Jesus hat es als Kind bestimmt auch gespürt, wenn die Großen zu ihm gesagt haben: „Dafür bist du noch zu klein“, oder „Das kannst du noch nicht“.

An Weihnachten jedoch hat Gott durch Jesus in der Krippe das Kleine ganz groß gemacht.

Ich denke, das konnten wir alle erspüren.

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